Die Zukunft gehört der Spracheingabe

Alexa, wie wird das Wetter morgen? Siri, welche Restaurants gibt es in der Nähe? Ok Google, wie viel sind 100 Euro in Schweizer Franken? Wir alle kennen im Alltag die Spracheingabe, die viele Vorteile hat: direktere Erledigung einer Aufgabe und das mit freien Händen. Es ist für uns schon fast zur Gewohnheit geworden, die Spracheingabe zu benutzen für zum Beispiel GPS-Einstellungen im Auto, Anrufbefehle beim Smartphone, Befehle für Musikanlagen (Lautstärke, Liederwünsche, …), Lichtschalter, gesprochenen Textnachrichten, Diktierfunktionen, etc.

Die wohl bekannteste Geschichte, wie weit die Spracheingabe schon ist, zeigt der Zwischenfall am Super Bowl im Februar 2017. Millionen sitzen gebannt vor dem Fernseher. In der Werbepause wird ein Spot von Google ausgestrahlt, der über die Vorteile von Google Home spricht, der mit dem Befehl «OK Google…» diverse Anweisungen ausführt. Im Spot ruft der Schauspieler diese Anweisungen auf. Und in tausenden US-Haushaltungen geht das Licht an, Fernseher werden lauter, Fenster öffnen sich. Die Smart-Home-Geräte haben die Anweisungen im Spot verstanden und diese sofort ausgeführt.

Und in immer mehr Haushaltsgeräten wird die Sprachsteuerung eingebaut. Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2020 rund 200 Millionen Smart Speakers weltweit verkauft werden. Spitzenreiter sind die USA mit 64 %, gefolgt von Europa 14 % (England 8 %, Deutschland 6 %) und den Chinesen mit 10 %. Den Rest teilen sich die anderen Länder auf. In Deutschland nutzen 40 % der 16 – 69-jährigen eine Sprachsteuerungsmöglichkeit und bereits 11 Millionen Smart Speakers stehen in der deutschen Stube.

Doch wer Smartgeräte benutzt, sollte auch einen Blick auf seine Privatsphäre werfen. Denn die sprachgesteuerten Geräte hören ständig mit und speichern alles ab, Befehle sowie auch normale Kommunikationen und diese landen direkt auf den Server der Anbieter.

Trotz dem rasanten Einzug in unseren Alltag, müssen die Hersteller aber noch Überzeugungsarbeit leisten. Die Spracherkennung der Assistenten muss verbessert werden. Vor allem in der Schweiz sind die verschiedenen Dialekte eine grosse Herausforderung.

Der grosse Nutzen der intelligenten Spracheingabe wird auch bei XfleX angewendet. Allerdings wird nicht ständig zugehört, sondern nur wenn der Benutzer es anklickt. Bei der Arbeit Rapportierung auf der Baustelle, können die Rapporte via Smartphone gesprochen werden, die künstliche Intelligenz von Google wandelt diese Eingabe dann in Text um. Somit entfällt das mühsame Eintippen auf dem Handy. Alle Infos betreffend der XfleX Spracheingabe www.xlflex.ch/spracheingabe.

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